Thomas Wunsch: IN DARKNESS LET ME DWELL

05. – 19. Dezember 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 5. Dezember mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 17.00 h.
Die Künstlerinnen stehen während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 10 h – 13 h

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Foto Wunsch Porträt     Foto Wunsch1     Foto Wunsch2     Foto Wunsch3     

Bei den Fotografien von Thomas Wunsch steht der Betrachter im Mittelpunkt, denn das Fehlen jeglichen Anhaltspunktes dafür, was fotografiert wurde, lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen. Und so unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich fallen diese Interpretationen auch aus. Jeder Betrachter sieht in seinen Fotos etwas Anderes. Auch das macht ihren Reiz aus und ist ein wichtiger Teil seines fotografischen Konzeptes.
Zu Beginn der 1950er Jahre widmeten sich zahlreiche Maler der abstrakt-expressionistischen Kunst, einer ungegenständlichen Bilddarstellung, die nicht mehr oder noch nicht Form war. Die Werke von Thomas Wunsch beziehen sich auf dieses Thema, bleiben ihm aber nicht starr verhaftet, sondern entwickeln eine ganz eigene Bildsprache.
Die Fotoarbeiten von Thomas Wunsch kommen so leichthändig und hingehaucht daher, dass sie den Eindruck erwecken können, sie seien wie nebenbei entstanden. Bei ihnen finden wir Strukturen, die viel Interpretationsspielraum lassen und eine eigene Welt formen. Lässt man sich auf diese Bilder ein, gelangt man in einen Bereich des Vagen, alles verschwimmt und verliert seine Identität, ein Ort nahe dem Nichts, des Unbestimmbaren und des Dunklen. Wie bei Traumsequenzen bilden sich Silhouetten am gedachten Horizont, watteweiche Tiefen lassen den Betrachter versinken, und zwar im Bild, aber auch in seinen eigenen Gedanken, Wünschen und Hoffnungen.
Die Fotografien von Thomas Wunsch werden seit 22 Jahren vom renommierten Münchener Plattenlabel ECM für CD- und LP-Cover verwendet.

Gruppe Bildende Kunst der GEDOK Bonn: „Das große Grau“

07. – 28. November 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 7. November mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 17.00 h.
Die Künstlerinnen stehen während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 10 h – 13 h

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

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Das große Grau: 22 Künstlerinnen nähern sich mit ihren Arbeiten dem Thema.
Die Ausstellung ermöglicht einen geschärften und erweiterten Blick auf die zahlreichen künstlerischen Möglichkeiten, die dem weiten Spektrum der Farbe Grau innewohnen. Verdeutlicht wird, dass die Farbe Grau alles andere als puristisch, sachlich, ruhig oder gedämpft ist. Die Künstlerinnen der GEDOK Bonn fangen die Veranschaulichung der Farbe mit bemerkenswerter Kreativität, mit großem Einfalls- und Erfindungsreichtum und den unterschiedlichsten Ausdrucksmöglichkeiten ein, mit abstrakter und figurativer Malerei, Zeichnungen, Fotografien und Installationen. Gekonnt setzen sie sich mit den Zwischentönen, mit dem Unbestimmten und dem Schwebezustand der Farbe auseinander, sie nutzen subtile Farbabstufungen, setzten auf atmosphärische Wirkungen. Sie erzählen Geschichten, fangen Seelenzustände und weibliche Befindlichkeiten ein, zeigen Wetterphänomene oder verweisen auf Privates. Alles in allem eine hilfreiche Unterstützung den kommenden Nebeln, Regen und Schneefällen des Herbstes und Winter einen ganz neuen Zauber abzugewinnen

Patrick Fauck: Print fever – Druckgrafik

10. – 31. Oktober 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 10. Oktober mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 18.00 h.
Der Künstler steht während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 10 h – 13 h

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

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Patrick Fauck: „Die Druckgrafik betrachte ich nicht als „schmückendes“ Beiwerk, als Erweiterung des Repertoires wie bei einem Maler oder Bildhauer, nein, für mich ist das künstlerische Drucken Hauptweg, Laboratorium und großes Experimentierfeld. Der Reiz der Alchemie der „Schwarzen Kunst“, das jeder Drucktechnik eigene Prozedere, die unterschiedlichen und unverwechselbaren Charakteristika aller druckgrafischen Disziplinen, sei es die Radierung mit all ihren Facetten, sei es der Holz- und Linolschnitt, die Lithographie, der Siebdruck oder der sehr aufwendige und heute leider schon fast in Vergessenheit geratene Lichtdruck; sie alle ziehen mich in ihren Bann und überall dort herrscht für mich Neugier, Faszination, Kunstwollen und Tatendrang.

Patrick Fauck: im Saarland geboren, lebt und arbeitet in Leipzig – 1992/96 Grafik-Design-Studium an der FH für Gestaltung Mannheim, Dipl.-Designer (FH) – 1996/2005 Studium der Kunstgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, M.A. – 2006/08 Aufbaustudium Freie Grafik an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design Halle – 2008/11 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Diplom

Rolf Tiemann: Satirische Malerei

5. September – 26. September 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 5. September mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 18.00 h.
Der Künstler steht während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 10 h – 13 h

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Tiemann Porträt  

Der ehemalige Lehrer Rolf Tiemann wurde 1951 in Herford geboren und lebt heute als freischaffender Künstler in Münster. Bevor er zu seinem großen Thema, der satirischen Kunst, fand, beschäftigte er sich mit zahlreichen Projekten als Autor, Maler und Illustrator. Bereits in den 1980er Jahren wurde er durch Ausstellungen seiner abstrakten Werke im Münsterland bekannt. Später folgten Illustrationen zu Prosatexten und die Neubearbeitung eines unvollendeten Romans von Wilhelm Raabe. Das Eulenspiegel-Magazin veröffentlicht seine skurrilen Bilder und der Berliner Inkognito-Verlag vertreibt Postkarten mit Tiemanns Motiven über Deutschlands Grenzen hinaus. Auch Michael Sowa, der ebenso wie Glück, Hurzlmeier, Haderer und Deix zu Tiemanns Vorbildern gehört, wurde mit Karten dieses Verlags bekannt. Doch trotz seiner Bewunderung für die Größen der Komischen Kunst hat Tiemann eine eigene Bildsprache entwickelt und versorgt die ständig wachsende Fangemeinde auf Facebook und Instagram mit immer neuen Einfällen. Dennoch ist der satirische Ideenvorrat noch lange nicht ausgeschöpft, denn die absurden und aberwitzigen Situationen unseres Alltags sorgen regelmäßig für frischen Nachschub.

 

„[baʊ̯m], der“ – Künstlerinnengruppe t(h)ree: Maria Dierker, Sabine A. Hartert, Brigitte Schlombs

08. August – 29. August 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 8. August mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 18.00 h.
Die Künstlerinnen stehen während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 10 h – 13 h
und nach Vereinbarung
(02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de)

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

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Der Baum ist, in vielen Kulturen der Welt, ein Symbol für die Erhabenheit, Größe, Macht, Stärke, Schönheit, Kraft und Beständigkeit der Natur. Bäume sind ausladend und üppig oder schlank und hoch, mal wechseln sie ihr Blätterkleid, mal haben sie Nadeln. Egal wie der Baum vor uns steht, er übt eine große Faszination auf uns Menschen aus. Er spendet Schatten, gibt Mensch und Tier Nahrung und Schutz – und hat weltweit Dichter, Denker, Philosophen und Künstler inspiriert.
Heute ist die Symbiose von Mensch und Natur nicht mehr so unbeschwert und ungestört wie z. B. in der Romantik. Wir sind unachtsam gegenüber der Natur, nehmen sie als selbstverständlich hin; die biblische Aufforderung „Macht euch die Erde untertan“ wird allzu oft als Ansporn zu radikaler Ausbeutung missverstanden. Eine Balance zu finden zwischen der durchaus notwendigen, aber überlegten und schonenden Nutzbarmachung und dem Erhalt der für das Klima bedeutsamen Ressource Wald gehört zu den wichtigsten Aufgaben heutigen politischen und gesellschaftlichen Handelns. Voraussetzung dafür ist jedoch eine Sensibilisierung der Menschen für diese Thematik.
Die drei Künstlerinnen Maria Dierker, Sabine A. Hartert und Brigitte Schlombs wollen mit ihren Arbeiten zeigen, wie schön, aber auch wie fragil und schützenswert Bäume als Stellvertreter für die Natur insgesamt sind. Am Baum zeigt sich der ewige Kreislauf von „Werden – Sein – Vergehen“ auf ganz wunderbare Weise, auch wenn mancher Baum, anders als wir Menschen, mehrere hundert Jahre alt werden kann.
Die Ausstellung zeigt Fotografie, Malerei und Skulptur.

 

Ellen R. Dornhaus: „Der Wald vor meiner Tür“ – Die Wiederentdeckung des Waldes

27. Juni – 18. Juli 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 27. Juni mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 18.00 h.
Die Künstlerin steht während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 11 h – 13 h
und nach Vereinbarung
(02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de)

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

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„Wald kann ich nicht als Gegenüber fotografieren wie z.B. ein Stillleben oder ein Gebäude“, sagt die in Wachtberg lebende Künstlerin Ellen R. Dornhaus. Sie geht in den Wald hinein, sie hört, sieht, fühlt die grüne Umgebung. Der Philosoph Emmanuelle Coccia nennt dies ein „Eintauchen“ in den Organismus Natur.
„Wald“ ist nur nicht Raum des Schutzes und der Erholung. Das Bild des Waldes kann auch Metapher sein für das Gegenteil, als Ort von Geistern, Riesen, Ängsten und Bedrohungen. Insbesondere im asketischen Schwarz-Weiß schafft Dornhaus eine Atmosphäre von Bedrohung und Geheimnis.
Die Fotos werden von der Künstlerin selbst auf FineArt-Papiere gedruckt. Sie erinnern in ihrer Materialität an Malerei, die Tiefe des Schwarz hat fast haptische Qualitäten.

Ellen R. Dornhaus studierte zur Zeit von Josef Beuys an der Hochschule für Bildende Künste in Düsseldorf Malerei. Sie war Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Consejo Superior de Investigaciones Cientificas. Seit fast 20 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit der Fotografie, die der Malerei immer ähnlicher wird.

 

 

Walther Kniebe

4. Oktober – 1. November 2020
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 11 h – 16 h
und nach Vereinbarung (02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de)

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Kniebe                           Kniebe1   Kniebe2                 Kniebe3        

„Der bildende Künstler Walther Kniebe zählt zu den eigensinnigsten Künstlern der deutschen Moderne. Er war und fühlte sich als Einzelgänger, nicht aber als Mitglied einer Künstlergemeinschaft oder anderer Vereinigungen. Für Kniebe war die Kunst das eigentliche Mittel, um neue Wege zu erforschen. (Professor Dr. Dieter Ronte)

Walther Kniebes Kunst ist Mitteilung für und an die Menschen. Seine Skulpturen, Bilder und Grafiken wollen das Erlebnis, das Ergebnis und die Hoffnung Mensch zeigen. In späteren Jahren löst er die Körper mehr und mehr auf, um die Essenz und Geistigkeit hervorzuheben.
Die grafischen Zyklen „Blätter vom Krieg“, „Vier Frauen“, „Randbemerkungen“ und „Lieder vom Leben“ sind auch heute wichtig, wo wir doch vergessen haben, dass Materialien nicht sinnführend sein können.

Seiner Kunst fehlt der pädagogische Zeigefinger, wie wir ihn in der heutigen Kunstszene so oft sehen. Kunst wollen heißt bei Kniebe Freiheit: Freiheit des Lebens und Freiheit der Kunst. Freiheit heißt auch Emotion, Sinnlichkeit und Augenfreude.“ (Professor Dr. Dieter Ronte)

 (Professor Lars Ulrich Schnackenberg)

Walther Kniebe geb. 1894 – Ausbildung zum Kaufmann – 1910/12 Studium in der Bildhauerklasse der Kunst-Gewerbeschule, Düsseldorf – 1912 Heirat mit Sonia Bading – 1912/14 freier Künstler mit Atelier in Düsseldorf – 1915/18 Soldat im 1. Weltkrieg, Holzskulpturen und Grafik „Blätter vom Krieg“ – 1918/22 Atelier in Percha am Starnberger See – 1920 Mitglied der Anthrosophischen Gesellschaft – 1927/32 Errichtung des Ehrenmals für die Gefallenen des 1. Weltkrieges „Michael Hilf“ in Rheydt –1935 Verbot, als Bildhauer zu arbeiten und Gründung der anthroposophischen Arbeits- und Lebensgemeinschaft Mucherwiese bei Bad Honnef – 1940 Zerstörung des Ehrenmals „Michael Hilf“ durch die Nationalsozialisten – 1970 Tod am 13. Oktober auf der Mucherwiese

Helene Ramershoven: „Ode an die Freude“

18 Linolschnitte zu der Musik von Ludwig van Beethoven und dem Gedicht von Friedrich Schiller

6. – 20. September 2020
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Öffnungszeiten: sonntags 11 – 14 Uhr und nach Vereinbarung*
Statt einer Einführungsrede liegen die Ausführungen von Dr. Heidrun Wirth (Kunstjournalistin) schriftlich aus.

* 02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de

 Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

  Ramershoven Porträt bearbeitet              Ramershoven 1Ramershoven 2 Ramershoven 3Ramershoven 4   

Helene Ramershoven hat die „Ode an die Freude“ in 18 Linolschnitten dargestellt. Mit Mond und Sternen, mit Strahlen, Sonnen, ruhenden und schwingenden Kreisen oder mit dynamischen Diagonalen hat sie ein kosmisches Geschehen entstehen lassen, sozusagen als Neuerschaffung einer Welt von Brüdern und Schwestern, in der die Freude als Triebfeder der Natur und der Geisteswelt alle Wesen durchdringt.“
(Dr. Heidrun Wirth, Kunstjournalistin)

Die in Rheinbreitbach lebende Künstlerin Helene Ramershoven geht in ihrem Werk gerne von ihrer unmittelbaren Umgebung am Rhein oder im Siebengebirge aus. Nebem dem Zauber der Landschaft ist es aber auch immer die Kultur, deren Spuren sie aufnimmt.

Helene Ramershoven (freischaffende Künstlerin): 1957 Zeichnen und Malen St. Martins School of Art, London – 1960/61 Lehrling im Atelier des Bildhauers E. Wessling, Bad Honnef – 1961/64 Studium der Bildhauerei an der Werkschule Köln bei Professor Josef Jaekel – mehrere Jahre Sommerakademie Radierung an der Kunstakademie Trier bei Professor Harald Fuchs – 1985/92 Studium der freien Kunst an der FH Köln, Fachbereich Kunst bei Professor Pravoslav Sovak – seit 1972 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen.

Ulrich Cremer: KLMSCHTZ JETZT. Plakate zum European Green Deal

Einladung zum „Tag der offenen Tür“ (kein Einführungsvortrag)
am Sonntag, 2. August 2020, von 11.00 h – 16.00 h
Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 3

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeiig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Öffnungszeiten bis zum 23. August: sonntags 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
FensterGalerie durchgehend geöffnet.

Cremer Klima 1               Cremer Klima 2  Cremer Klima 3  Cremer Klima 4

Im Kunstraum zeigt Ulrich Cremer unter dem Titel KLMSCHTZ JETZT Plakate zum European Green Deal.

„Der Titel ist Ausdruck für eine der dringlichsten Forderungen unserer Zeit, für deren Umsetzung uns jedoch noch entscheidende „Vokale“ fehlen.
Uns fehlt der Intellekt zu erkennen, dass Klimaschutz ein Oberthema ist, dem sich alle anderen Probleme und ökonomischen Erwägungen unterordnen müssen. Uns fehlt die Anerkennung der Tatsache, dass der langen Verweildauer menschengemachter Treibhausgase in der Atmosphäre ihre sofortige maximale Reduzierung entgegenzusetzen ist. Uns fehlt das Umweltverständnis, dass wir selbst Teil der Natur sind und Klimaschutz nichts weniger als den Erhalt unserer existenziellen Lebensgrundlagen bedeutet.
Die Klimakrise ist ohne Zweifel ein zu komplexes Thema, um kurzfristig eine Lösung finden zu können. Aber es gibt politische Sofortmaßnahmen, die schon jetzt angegangen werden müssen. Für uns Bürger besteht die Möglichkeit, den notwendigen Prozess durch unser Verhalten zu beeinflussen und einen Wandel der wirtschaftlichen und politischen Ordnung herbeizuführen. Die Plakate wollen das Thema visualisieren und so eine Brücke vom wissenden Kopf zur handelnden Hand bauen.“ (Ulrich Cremer)

Dr. Ulrich Cremer 1942 in Königswinter geboren, Kunstgeschichts- und Architekturstudium, Architekturdiplom an der TH Stuttgart, Promotion an der TH Darmstadt, Fotografie, Bücher, Skulpturen, Plakate.

 

Johannes Reinarz „Im Anfang war die Balustrade“: Retrospektive

Wir möchten den Kunstraum, nachdem wir ihn im März aufgrund der Corona-Pandemie schließen mussten, wieder öffnen und laden herzlich ein, die Ausstellung nun unter „Corona-Bedingungen“ zu besuchen.

Einladung zum „Tag der offenen Tür“
am Sonntag, 5. Juli 2020, von 11.00 h – 18.00 h
Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 3

Mitglieder der Familie Reinarz werden anwesend sein und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Bis zum 19. Juli kann die Ausstellung zu den normalen Öffnungszeiten im Kunstraum besichtigt werden: Do und Fr 16 – 19 Uhr, Sa und So 10 – 13 Uhr

Foto Reinarz Porträt                    Foto Reinarz 1   Foto Reinarz 2   Foto Reinarz 3   Foto Reinarz 4   

Am 5. März wäre der Bad Honnefer Künstler Johannes Reinarz 100 Jahre alt geworden.

„Ich bewundere sie seit langer Zeit und habe versucht, sie aus der Versenkung zu holen und sie von ihrem Schattendasein zu befreien.“ Diese Liebeserklärung an die Balustrade schreibt der rheinische Bildhauer und Maler Johannes Reinarz in seinem Bildband „Au commencement était la balustrade“.
In Honnef geboren und aufgewachsen, gehörte Johannes Reinarz nach dem 2. Weltkrieg an den Kölner Werkschulen zu den ersten Schülern der Bildhauerklasse von Professor Wolfgang Wallner. 1952 begann er nach dem Abschluss des Studiums seine Karriere als freischaffender Künstler. Bestanden seine Werke zunächst noch aus sakralen Motiven und waren von einer nüchternen Schönheit, so wurden sie im Laufe der Jahre immer abstrakter, spannungsvoller und experimenteller.
1968 gründete er mit fünf weiteren Künstlern die Bonner Künstlergruppe „SEMIKOLON“, die bis heute besteht und die regionale Kunstszene mitbestimmt. Neben der lokalen Kulturarbeit bemühte sich Johannes Reinarz durch wechselseitige Ausstellungen um einen regen europäischen Kulturaustausch.
Seine letzte Schaffensperiode verbrachte der Bildhauer in der Provence und widmete sich dort bis zu seinem Tod im November 2004 einem einzigen Thema, nämlich der „Balustrade“.
Seine farbenreichen Bilder und skurrilen Skulpturen zeugen von einer ungebrochenen, kindlich verspielten Lebensfreude und unerschöpflicher Schönheit des Lebens sowie von einer erotischen Lebenslust, die mit viel Humor den Respekt und die Achtung vor der menschlichen Kreatur und der göttlichen Schöpfung niemals verliert.